Rückblick im Juliäumsjahr - 100 Jahre ZONTA


Donnerstag, 17. Januar 2019
19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)

Martin-Luther-Haus,
Martin-Luther-Platz 2,

Herzogenaurach

„Frauenrechte als Menschenrechte:

Feministische Durchbrüche in Geschichte und Gegenwart“
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt
in Kooperation mit der vhs Herzogenaurach

Eintritt frei (Spenden erbeten)


Donnerstag, 21. Februar 2019

19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Jugendhaus rabatz, Erlanger Straße 56 a, Herzogenaurach
Eintritt: 10,- €

„Jeden Tag, jede Stunde“ (Roman)


Lesung mit Nataša Dragnić
in Kooperation mit Bücher, Medien & mehr
und dem Jugendhaus rabatz
 


Freitag, 17. Mai 2019
20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Vereinshaus, Hintere Gasse 22, Herzogenaurach
Eintritt 20,-€, Abendkasse 22,-€

Kartenvorverkauf bei W&W-Optik, Herz-Apotheke und Bücher, Medien & mehr.

 „Bassd scho´!“

Kabarett mit Claudia Bill

In Kooperation mit Lions Club und Rotary Club Herzogenaurach


Samstag, 18. Mai 2019
von 10 bis 14 Uhr

Pfarrzentrum St. Magdalena, Kirchenplatz 4,
Herzogenaurach

„FrauenZimmer“


Frauennetzwerkbörse, bei der Herzogenauracher Frauenorganisationen
und Fraueninitiativen zusammenkommen und sich vorstellen


Freitag, 28. Juni 2019 10 Uhr

Freitag, 19. Juli 2019 17 Uhr

Treffpunkt Marktplatz, Georgsbrunnen , Herzogenaurach

„Ein Streifzug durch Herzogenaurach für Frauen über Frauen“


Stadtführung mit Eva Pfeiffer

Dauer ca. 2 Std. mit Umtrunk. Kostenlos (Spenden erbeten)
Verbindliche Anmeldung: ecpfeiffer@t-online.de


Oktober 2019

Stadtbücherei, Würzburger Straße 13,
Herzogenaurach

„Starke Frauen – starke Mädchen“


Buchvorstellungen und Lesungen
Kooperationsprojekt
mit der Stadtbücherei Herzogenaurach

Wir stellen bekannte und unbekannte Akteurinnen aus der Kinder-,
Jugend und Erwachsenenliteratur vor.


Freitag, 08. November 2019

20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Evangelischen Kirche, Von-Seckendorff-Straße 3,
Herzogenaurach
Eintritt 20,-€, Abendkasse 22,-€
Kartenvorverkauf bei W&W-Optik, Herz-Apotheke
und Bücher, Medien & mehr.

„Four Women in Jazz feat. Mareike Wiening“


Jazz Konzert
Lassen Sie sich von Stephanie Lottermoser, Gesang und Tenorsaxophon,
Gee Hye Lee, Piano, Judith Goldbach, Kontrabass
und Mareike Wiening am Schlagzeug in die breit gefächerte Welt des Jazz entführen.


17.Januar 2019

 

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt
in Kooperation mit der vhs Herzogenaurach

 

„Frauenrechte als Menschenrechte:

Feministische Durchbrüche in Geschichte und Gegenwart“

21.Februar 2019

 

Crossover: Liebe und Jazz

 

War es eine Lesung mit Musik oder doch eher Musik mit Lesung?

 

Die Schriftstellerin Natasa Dragic und Saxofonistin Brigitte Meidel hatten sich im vollbesetzten Saal des Jugendhauses Rabatz zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefunden.

 

 

6.Mai 2019

 

Ein Streifzug durch Herzogenaurach

 

Eine besondere Stadtführung anlässlich 100 ZONTA und auch Frauenwahlrecht von unserer Zontian Eva Pfeiffer. 

Wir stehen hier vor dem ersten "Wahllokal" für Frauen im Oktober 1919. Hätten Sie das gewusst?

Dies und vieles mehr über Frauen in/aus Herzogenaurach konnten wir heute erfahren.

 

 

17.Mai 2019

Claudia Bill: "Bassd scho" nach einer heißen Liebesnacht

 

Essen, München, Effeltrich – das sind die Lebensstationen der leidgeprüften Siemensianer-Ehefrau und Kabarettistin Claudia Bill. Im vollbesetzten Vereinshaus ließ sie das Publikum mit ihrem Programm "Bassd scho" an ihrem "Leidensweg" teilhaben.

 

Sie kam auf Einladung der drei Herzogenauracher Service Clubs Lions, Rotary und Zonta. Zonta-Präsidentin Christine Edgar hatte die Idee zu dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung und man einigte sich darauf, mit dem Erlös bedürftige Alleinerziehende zu unterstützen.

 

Allein oder gar alleinerziehend ist Bill nicht, hat sie doch ihren Ehemann Uli am Klavier an ihrer Seite, der sie tatkräftig bei ihren neu getexteten Songs, etwa von Hildegard Knef oder Zarah Leander, unterstützt. Als die gebürtige Ruhrpottlerin vor 30 Jahren in Effeltrich eintraf, war ihr erster Gedanke: "Hier möchte ich nicht tot überm Stuhl hängen."

Dann hatte sie auch noch die abstruse Idee, ausgerechnet in der fränkischen Provinz ein Kosmetikstudio einzurichten, ganz nach dem Motto: "Unser Dorf soll schöner werden." Aber erst einmal musste sie fränkisch lernen, um ihre Kundschaft überhaupt zu verstehen und selbst verstanden zu werden. Schwierigkeiten hatte sie auch mit der Mentalität der Franken. Selbst nach einer heißen Liebesnacht kann die Ehefrau ihrem Mann nur ein "Bassd scho" entlocken, während sich ihre russische Kundin Ludmila nach einem solchen Erlebnis erkundigt: "Igor, lebst du noch?"

 

Es sind die ganz alltäglichen Episoden in ihrem Leben, die Bill aufgreift und sie mit umwerfender Komik auf die Bühne bringt. Dabei bekommen sowohl die Franken als auch die Preußen gleichermaßen ihr Fett weg. Da sitzen im Schrebergarten in Essen "Granatenfrauen" um die sechzig. Der Ruhrpottler im Hawaiihemd kommentiert dieses Aufgebot an "Hammerfrauen" aber nur mit der Bemerkung: "Muss ich euch alte Schabracken etwa den ganzen Tag angucken?" Problemlos schlüpft Claudia Bill mittels Mimik, Gestik und Stimme in die unterschiedlichsten Charaktere. Da ist es nicht erstaunlich, dass sie im fränkischen Raum längst Kultstatus erlangt hat.

 

Ihre Anfangsschwierigkeiten mit der fränkischen Sprache gehören schon lange der Vergangenheit an, denn als Marie Messingschlager mutiert sie zu einer fränkischen Bauersfrau, die ein diebisches Vergnügen daran hat, das Sommerfest ihrer Nachbarin Bill mit Gülle zu vermiesen. Trotzdem liebt die Preußin inzwischen ihre neue Heimat und bekennt: "Ich hab’ Preußen vergessen, bin auf Franken versessen." Das Publikum war auf sie auch versessen und der einhelligen Meinung: "Die bassd scho." 

 

MARGOT JANSEN, Nordbayerische Nachrichten

 

 

© Foto: Edith Kern-Miereisz

18.Mai 2019

Zonta organisierte erste Netzwerkbörse

 

18 Aussteller, lebhaftes Stimmengewirr, Wiedersehensfreude und Kennenlernen: Die erste Frauennetzwerkbörse des Zonta Clubs Herzogenaurach ging im Pfarrzentrum am Kirchenplatz unter lebhafter Anteilnahme von Besuchern über die Bühne.

 

  • Wer kennt Herzo InteMi, das noch junge Haus der Kulturen, gegründet von Herzogenauracherinnen wie Alev Ekici mit Migrationshintergrund?
  • Was macht die International Women’s Group oder der Women’s English Bookclub aktuell?
  • Was sind die neuesten Aktivitäten von den Tafeln, der Lebenshilfe, der Caritas Erziehungsberatung, des Hospizvereins, der Volkshochschule, des Kunst- und Kulturvereins?
  • Womit tritt das Generationen.Zentrum mit Simone Voit an die Bürger heran, der Seniorenbeirat, die Ehrenamtsbörse der Stadt Herzogenaurach mit Katja Heil, die Stadtbücherei Herzogenaurach mit Gabriele Lechner, Nah mit Herz(o), der Seniorenbeirat, die evangelische Kirchengemeinde, der katholische Frauenbund mit Ille Prockl-Pfeiffer?
  • Wie lässt sich bei der Turnerschaft mit Petra Sticker Kontakt knüpfen und was tut der Service Club Zonta selbst?

 

© Foto: Edith Kern-Miereisz

Über all dies konnten sich Frauen und Männer beim ersten "Frauenzimmer" informieren, Flyer mitnehmen, Anstöße zum neuen Vernetzen erhalten.
Zonta Präsidentin Christine Edgar, noch im Hochgefühl des gelungenen Kabarettabends mit Claudia Bill vom Abend zuvor, bei dem Lions, Rotary und Zonta erstmals gemeinsam eine Veranstaltung organisiert hatten (Bericht folgt) eröffnete die Börse.

 

Zu Gast war auch Pierrette Herzberger-Fofana, Grünen-Stadträtin aus Erlangen, die bei der Europa-Wahl am 26. Mai auf Listenplatz 21 der Grünen für das Europaparlament mit Sitz in Straßburg, Ausschüssen in Brüssel, kandidiert.

 

Europa-Kandidatin

 

Die ehemalige Wahl-Falkendorferin hätte bei einem Stimmenanteil von rund 22 Prozent für die Grünen die Chance, ins Parlament einzuziehen. Von 751 Sitzen im Europäischen Parlament stehen Deutschland 96 zu.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Grünen-Kandidatin sind "Flucht und Migration", Entwicklungshilfe, der Nord-Süd-Dialog und der Frontex-Einsatz: "Da läuft sehr viel schief."

 

Austausch von Wissen, kulturelles Networking und interkulturelle Veranstaltungen hatten sich viele der Aussteller auf die Flyer geschrieben.

 

Bei der International Women’s Group mit Schatzmeisterin Neena Kiss, ursprünglich aus Indien, jetzt in Höfen, hieß es auf einem Prospekt: "Lonely in Herzogenaurach . . .?" das müsse nicht sein.

 

Christine Edgar war selbst überrascht von der Vielfalt und den interessanten Anstößen, die sich ergaben: "So lassen sich auch neue Themen finden."
Zonta-Projektleiterin Margita Becker zog diese Bilanz: "Das hat riesigen Spaß gemacht und zu ganz vielen Interaktionen geführt. Genau, was wir vorhatten: Ein Netzwerk zu bilden." 

 

Edith Kern-Miereisz, Nordbayerische Nachrichten

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